Am 08. März ist internationaler Frauentag! Ein guter Anlass, um sich mit den Rechten der Frauen auseinanderzusetzen.
Vieles, was in der Geschichte von Frauen für Frauen mit großer Anstrengung erreicht wurde, erscheint heute normal. Unsere Eltern oder Großeltern haben die Geschlechterrollen oftmals noch ganz anders erlebt. In der Moderne gab es seit Ende des 19. Jahrhunderts erste organisierte Bestrebungen für eine verbesserte rechtliche Stellung der Frau in der Gesellschaft. Seit 1949 ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz festgeschrieben. Seither waren und sind weitere Schritte nötig, um die Gesetze anzupassen.
Bei weitem nicht in allen Lebensbereichen ist die Gleichberechtigung gängige Praxis. Ein Beispiel dafür bildet das Gender Pay Gap, zu dem es inzwischen zahlreiche eindrückliche Veröffentlichungen gibt. Frauen verdienen nicht nur sowieso schon oft weniger als Männer bei vergleichbarer Tätigkeit. Ihre Ausfälle während Kindererziehungszeiten und der Pflege älterer Familienmitglieder wirken sich zudem noch negativ auf ihre Versorgung im Alter aus.
Doch auch im alltäglichen Umgang mit Frauen gibt es Floskeln und Redewendungen, die zeigen, dass Machtstrukturen oftmals noch von einem männlichen Denken geprägt sind. Es gilt weiterhin kontinuierlich an einem respektvolleren Umgang der Geschlechter miteinander zu arbeiten.
Bevor wir uns im Laufe der nächsten Ausgaben der VDL informiert in der Rubrik Frauen mit einigen starken Statements von Frauen aus dem Hier und Jetzt befassen werden, möchte ich mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein wenig in die Vergangenheit eintauchen.
Dies soll in Form eines Quiz‘ geschehen, das sie gern auch (beispielsweise in Vertretungsstunden oder im Geschichts-, PoWi, Sozialkunde- oder Ethikunterricht) mit Ihren Schülerinnen und Schülern durchführen können. Je nach Vorwissen der Klasse empfiehlt sich eine Behandlung der geschichtlichen und soziokulturellen Eckdaten des 20. Jahrhunderts, damit ein Orientierungsrahmen zur Einordnung vorhanden ist. Vielleicht entstehen ja sogar Anregungen zu einer vertiefenden Beschäftigung mit der Thematik…
Und nun viel Vergnügen… bzw. Mensch ärgere Dich (nicht)! 😉
Nadine Paulus
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