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Mehr statt weniger – junge Lehrkräfte stärken!

Wir sind überzeugt: Angehende Lehrkräfte brauchen die besten Ausbildungsbedingungen. Die auf den äußerst zweifelhaften Ergebnissen der PROGNOS-Studie beruhenden Vorschläge lassen jedoch das Gegenteil erwarten – die Hessische Landesregierung setzt auf Einsparungen zulasten der Ausbildungsqualität.

Was das konkret bedeutet:

  • Weniger Zeit: Die Verkürzung des Vorbereitungsdienstes von 21 auf 18 Monate ist ein Schritt in die falsche Richtung. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst verlieren wertvolle Zeit, um Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Die bisherige Dauer von 21 Monaten muss mindestens bestehen bleiben – besser wäre sogar eine Verlängerung auf 24 Monate. Mehr Ausbildungszeit bedeutet mehr Raum für Professionalisierung.

  • Weniger Vorbereitung: Eine Reduzierung der verpflichtenden Unterrichtsbesuche nimmt den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst die Chance, ihre Entwicklung realistisch einschätzen und sich fundiert auf die Prüfungslehrproben vorbereiten zu können. Unterrichtsbesuche sind kein Kontrollinstrument, sondern eine wichtige Möglichkeit, Fortschritte sichtbar zu machen.

  • Weniger Betreuung: Wenn Ausbilderinnen und Ausbilder künftig mehr Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst gleichzeitig betreuen müssen, leidet zwangsläufig die Qualität der Begleitung. Nur durch eine gute Betreuungsrelation ist eine individuelle und fachgerechte Unterstützung möglich.

  • Weniger Personal: Einstellungs- und Beförderungsstopps in der Lehrkräfteakademie und in den Studienseminaren rauben Ausbilderinnen, Ausbildern und potenziellem Nachwuchs Perspektiven und Motivation. Stattdessen müssen die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass sich qualifizierte Kräfte langfristig engagieren wollen.

  • Wenig Wertschätzung: Auch der Übergang in den Schuldienst muss verbessert werden. Der Einstellungstermin sollte nach Ende des Vorbereitungsdienstes am 31. Juli direkt auf den 1. August festgelegt werden – und nicht flexibel zum ersten Schultag. Nur so lässt sich die bisherige, für fertig ausgebildete Lehrkräfte unfaire Sommerferien-Arbeitslosigkeit beenden.

  • Weniger Geld: An der Bildung darf nicht gespart werden. Hessen muss in seine Zukunft investieren – und das bedeutet, in junge Lehrkräfte zu investieren.

dlh-Nachrichten aus dem Personalrat – Ausgabe 5 vom 05.10.2025

Erstellung der PR-Nachrichten durch die dlh-Fraktion im Hauptpersonalrat Schule / Stand: 05.10.2025 / Nummerierung geändert (durchlaufend)! 1) Drastische Kürzungen im Bereich der Lehrkräfteakademie und der Studienseminare geplant Am 30.09. wurden bei einer Infoveranstaltung die Ergebnisse der Prognos-Erhebung präsentiert. Die Befragungen wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen im Frühjahr durchgeführt. Kritik kam bereits direkt am …

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ERINNERUNG: EINLADUNG ZUM SENIORINNEN- UND SENIORENTAG 2025

Der diesjährige Seniorinnen- und Seniorentag des vdl hessen findet am 13. September 2025 in Darmstadt statt.

Weitere Informationen wurden allen interessierten Lehrkräften, den Pensionärinnen sowie Pensionären im vdl bereits zugesandt.

Sie haben keine Einladung erhalten? Dann melden Sie sich gerne unter:

seniorinnen_senioren@vdl-hessen.info

Datum/Zeit
13.09.2025

Veranstaltungsort
Darmstadt

140 TAGE VORBEREITUNGSDIENST – WO DRÜCKT DER SCHUH?

Für die neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst wird es am 17. September 2025 von 16.30 bis 18.00 Uhr das Webinar „140 Tage Vorbereitungsdienst – Wo drückt der Schuh?“ geben. Claus Eschenauer vom Referat „junger vdl“ wird alle Fragen rund um den Vorbereitungsdienst beantworten, die Euch auf dem Herzen liegen und Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Anmelden könnt Ihr Euch bis zum 10. September 2025 unter:

junger_vdl@vdl-hessen.info

Unter dieser Mailadresse könnt Ihr auch vorab Fragen einreichen.

Datum/Zeit
17.09.2025
16:30 – 18:00 Uhr

Veranstaltungsort
Webinar

PRESSEMITTEILUNG DES VDL HESSEN VOM 14.08.2025: „Social Media kann warten – Kindheit nicht.“ vdl hessen fordert: Social Media erst ab 14

Der Verband der Lehrkräfte Hessen (vdl) begrüßt ausdrücklich den gestern von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vorgestellten Vorschlag, Kindern unter 13 Jahren den Zugang zu Social Media zu verwehren. „Wir sagen klar: Das geht in die richtige Richtung – aber wir müssen mutiger sein! Social Media darf erst ab 14 erlaubt sein. Alles andere …

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Die Landesvorsitzenden unterwegs: VDL & LSV: Schule von morgen im Fokus – Demokratie, Digitalisierung, mentale Gesundheit

Der VDL Hessen traf sich am 10. Juli 2025 in Gießen mit Mitgliedern des geschäftsführenden Landesvorstands der Landesschülerinnen- und -schülervertretung (LSV), um über drängende Fragen der schulischen Bildung, Partizipation und Zukunftsgestaltung zu sprechen. Für die LSV nahmen Ted Krämer, Luca Dobrita und Laurenz Spies teil. Den VDL vertraten Landesvorsitzender Jörg Leinberger sowie seine Stellvertreter Claus …

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PRESSEMITTEILUNG DES VDL HESSEN VOM 08.07.2025: vdl hessen begrüßt Waffenverbot an Schulen – erschreckender Vorfall in Limburg zeigt Dringlichkeit

Wiesbaden, 8. Juli 2025 – Mit dem neuen Erlass zum Verbot von Waffen, Messern und gefährlichen Gegenständen an hessischen Schulen setzt das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen ein wichtiges Signal für mehr Sicherheit im Schulalltag. Der vdl hessen unterstützt diese Maßnahme ausdrücklich – sieht sie aber auch als alarmierendes Zeichen gesellschaftlicher Entwicklungen. Der …

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PRESSEMITTEILUNG DES VDL HESSEN VOM 27.06.2025: Smartphone-Schutzzonen an Schulen

vdl hessen begrüßt Einführung landesweiter Smartphone-Schutzzonen an Schulen Wiesbaden, 25. Juni 2025 – Der vdl hessen begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Hessischen Landtags, mit der Änderung des Schulgesetzes landesweit Smartphone-Schutzzonen an allen allgemeinbildenden Schulen einzuführen. „Das Verbot der privaten Handynutzung in Schulen ist ein längst überfälliger Schritt für mehr Konzentration, soziales Miteinander und seelische Gesundheit …

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